Buchdruck in der Moderne

Der Buchdruck ist ein wichtiges technisches Verfahren zur Vervielfältigung von Texten und Bildern. Mit diesem wird die Welt des Wissens in hoher Anzahl und offen zugänglich bereit gestellt.

Bereits im Jahr 868 verfügten die Chinesen über eine Technik, die heute als Holztafeldruck bekannt ist. Erst im 15. Jahrhundert erfolgte eine Revolution von den Hoch-und Tiefdruckarten zur ersten Druckerpresse. Der Name, der die Welt durch diese Errungenschaft veränderte ist Johannes Gutenberg.

Man kann sagen, dass dies eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte ist, denn ohne sie wären Sprache und Schrift nicht in der Form ausgebildet und der Computer sowie die Digitalisierung wären kaum mehr, als eine fantastische Idee.

Dieser technische Fortschritt hat Wissen der breiten Masse zugänglich gemacht und dafür gesorgt, dass man sich dafür zu interessieren begann, wer die Texte und die Aussagen traf. Das Lektorat, die Autorenschaft, ja, das ganze Verlagswesen hätten vermutlich nicht entstehen können, wäre die Buchdruckerei nicht erfunden worden.

In der heutigen Zeit geht die „schwarze Kunst“ mehr und mehr verloren, da sich heute alles digital erschließt. In Mainz gibt es eine Messe, bei der die alten Begriffe „Alphabeth“, „Zwiebelfisch“ und „Fliegenkopf“ nicht ausgestorben sind und die Sprache der schwarzen Zunft noch Anwendung findet.